• Wohlige Wärme und gemütlicher Anblick

Wohlige Wärme und gemütlicher Anblick

Wo liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Kamin- und Ofen-Arten?

Kamine und Öfen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Das kann Thorsten Fischer, Geschäftsführer von Fischers Haustechnik, bestätigen. Doch wo liegen denn die Unterschiede zwischen den einzelnen Kamin- und Ofen-Arten?

Dauerbrenner im wahrsten Sinne des Wortes 

Thorsten Fischer klärt auf: „Der Kachelofen ist ein Dauerbrenner im wahrsten Sinne des Wortes. Denn je nach Bauart kann er zwischen 12 und 24 Stunden für wohlige Wärme sorgen.“ In der Regel würden Holz oder Kohle als Brennstoff verwendet, so der Fachmann.

Der Brennstoff wird vollständig verbrannt, und das führt  zu einer aus Fischers Sicht rundherum überzeugenden Heizwirkung. Thorsten Fischer: „Weil die Strahlungswärme gleichmäßig verteilt wird, gilt der Kachelofen zu Recht als eine besonders wohltuende Wärmequelle.“

Zur Kategorie der Dauerbrenner gehört ebenfalls der Pelletofen. Er wurde speziell für das Verfeuern von Pellets entwickelt; das sind Presslingen aus naturbelassenen Holzabfällen. „Eine Komplettfüllung garantiert für bis zu 90 Stunden ein durchgehendes Heizvergnügen“, weiß der Fachmann aus Bremerhaven. Asche falle so gut wie gar nicht an. Übrigens: Inzwischen lassen sich Pelletöfen per Smartphone oder via Tablet entfachen und regulieren.

Knistern und Knacken des Holzes – mit typischem Geruch

Wer sich dauerhafte Kuscheltemperaturen wünscht, ist mit dem Heizkamin weniger gut bedient. Denn seine Speicherwärme fällt gering aus. Allerdings wird beim Verbrennen des Holzes sehr viel Wärme freigesetzt. Und eine Scheibe schützt davor, dass Funken fliegen können.

Hinzu kommt ein Gesichtspunkt, den Thorsten Fischer so auf den Punkt bringt: „Das Knistern und Knacken des Holzfeuers mit seinem typischen Geruch ist etwas für echte Liebhaber.“

Als Einstieg in das Heizen mit Holz dient in vielen Fällen der Kaminofen. Er heizt Räume schnell auf. Aber nach dem Ausbrennen ist von ihm nur wenig bis keine Speicherwärme zu erwarten. Also eignet sich der oft als „Schwedenofen“ bezeichnete Kaminofen, wenn kurzzeitig eingeheizt werden soll.

Die Konstruktion besteht aus einem Stahlkörper; erhältlich ist er mit Stahl-, Keramik- oder Speckstein-Verkleidung – und das in vielen unterschiedlichen Formen und Varianten. „Ein Kaminofen wird anschlussbereit vormontiert geliefert“, betont Fischer.

Ein Gaskamin  – der sich häufig per Fernbedienung steuern lässt  – ähnelt in seiner Heizleistung einem Kaminofen. Betrieben wird er mit Erdgas oder Propangas. Filteranlagen für Kamin und Schornstein sind nach Darstellung von Thorsten Fischer nicht erforderlich, weil die Gasverbrennung zu fast keiner Feinstaub-Erzeugung führt.

Gaskamine und Kaminöfen ähneln sich jedoch auch an anderer Stelle. „Beide Wärmespender“, sagt Fischer, „bieten echte Flammen und garantieren einen gemütlichen Anblick.“

Mehr Informationen finden Sie unter Öfen und Kamine.

Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kaminofenwirtschaft

2019-01-04T15:42:24+02:00 3. September 2019|