• Kleine Haushalte – großer Druck zum Energiesparen

Kleine Haushalte – großer Druck zum Energiesparen

Fünf praktische Tipps von Thorsten Fischer speziell für Singles

Gerade in kleinen Haushalten ist der Druck zum Energiesparen groß. Das meint Thorsten Fischer, Geschäftsführer von Fischers Haustechnik. Grund: „Singles nutzen die gleichen Haushaltsgeräte wie Mehrpersonenhaushalte. Sie müssen aber für die Stromrechnung allein aufkommen.“ Um so wichtiger sei es, dass die Gerätegröße passe.

Thorsten Fischer hat deshalb fünf konkrete Tipps auf Lager, mit denen auch kleine Haushalte Strom sparen können.

Spülmaschine kann sich für Single-Haushalt lohnen

Erstens: Es ist nach Auffassung von Thorsten Fischer sehr wichtig, dass die richtige Kühlschrankgröße gewählt wird. Denn ein großer Kühlschrank verbraucht in der Regel mehr Strom als ein kleiner Kühlschrank. „Während für einen Zwei-Personen-Haushalt ein Kühlschrank mit 160 Liter Fassungsvermögen ideal ist“, informiert Fischer, „reichen für einen Single-Haushalt 120 Liter aus.“ Der Fachmann weiter: „Ist ein Kühlschrank zu groß für den Haushalt und somit oft halb leer, benötigt er mehr Strom, um die Innentemperatur zu halten, als wenn er gefüllt wäre.“
Zweitens: Für einen Single-Haushalt kann sich die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine sehr wohl lohnen, obwohl das auf den ersten Blick widersprüchlich zu klingen scheint. Doch Thorsten Fischer verweist darauf, dass eine solche Maschine 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Strom verbraucht als beim Abwasch per Hand.

Kochen: Richtiger Topf auf die richtige Platte 

Drittens: „Waschmaschinen sind oft größer, als es für einen Ein-Personen-Haushalt nötig wäre. Wer Strom sparen will, sollte deshalb lieber warten, bis die Waschtrommel gut gefüllt ist, anstatt für ein paar Kleidungsstücke die Maschine anzustellen.“ Thorsten Fischer macht in diesem Zusammenhang auf eine Forsa-Studie im Auftrage des Bundeswirtschaftsministeriums aufmerksam. Demnach lasten lediglich 40 Prozent der Single-Haushalte ihre Waschmaschine immer voll aus.
Viertens: Beim Kochen sollte stets darauf geachtet werden, dass mit dem richtigen Topf auf der richtigen Platte gearbeitet wird. „Wer nur für sich selbst kocht“, erläutert Fischer, „bereitet kleinere Portionen zu als Mehrpersonenhaushalte. Wenn man dabei einen kleinen Topf verwendet, sollte man diesen auch auf eine passende Herdplatte stellen.“ Bis zu 30 Prozent Strom lassen sich sparen, wenn die Größe des Topfs dem Kochfeld entspricht. Ist die Herdplatte größer als der Topf, entweicht zu viel Hitze: Strom wird verschwendet.
Fünftens: Es kann sich lohnen, Haushaltsgeräte gegen eine kleinere Variante zu tauschen, wenn sich beispielsweise ein Haushalt durch Auszug eines Familienangehörigen verkleinert. Die Lebensverhältnisse und die Haushaltsgeräte sollten also regelmäßig abgeglichen und aufeinander abgestimmt werden.

Bildquelle: Bundeswirtschaftsministerium

2019-01-04T13:51:06+01:00 7. Februar 2019|