• Hydraulischer Abgleich lässt Heizung optimal arbeiten

Hydraulischer Abgleich lässt Heizung optimal arbeiten

Diese vom Staat geförderte Maßnahme ist die Basis für eine effiziente Wärmeverteilung.

In vielen Gebäuden arbeiten die Heizungsanlagen nicht effizient. Solche Heizkörper werden nicht schnell warm, verursachen störende Geräusche und erzeugen hohe Heizkosten. Das weiß Thorsten Fischer, Geschäftsführer von Fischers Haustechnik. Er macht deshalb auf die Chancen und Möglichkeiten des hydraulischen Abgleichs aufmerksam.

Pumpenleistung und Wasserdruck oft nicht gut eingestellt

Nach den Erfahrungen Fischers sind Pumpenleistung und Wasserdruck oft nicht so eingestellt, dass sie alle Heizkörper in einem Heizsystem mit der optimalen Menge an Warmwasser versorgen können. Schließlich fließt Wasser immer den Weg des geringsten Widerstandes. Die Folge: Räume oder Wohnungen, die sich weiter entfernt von der Heizungsanlage befinden, werden nicht warm genug.

Wer nur die Vorlauftemperatur oder die Pumpenleistung erhöht, der steigert zwar die Wärmezufuhr in den zuvor kühleren Zimmern oder Wohnungen. Aber: Zugleich  werden Räume oder Wohnungen nahe der Heizungsanlage überversorgt. Die Heizkörper werden zu heiß. Sie lassen sich nur schwer regulieren. Und es bilden sich  lästige Strömungsgeräusche.

Ferner wird unnötig Energie verbraucht: Die Heizkosten steigen ebenso wie die Stromkosten für die Pumpe. Darüber hinaus kommt es zu einem vermehrten, umweltschädlichen CO2-Ausstoß. Und der Wohnkomfort sinkt deutlich.

Doch mit Hilfe eines hydraulischen Abgleichs kann für eine effiziente Wärmeverteilung in der Immobilie gesorgt werden: Alle Komponenten an den so genannten Verbrauchern (zum Beispiel Heizkörper und Fußbodenheizung) und im Verteilsystem werden richtig eingestellt.

Bund fördert mit bis zu 30 Prozent der Kosten 

Kompetente und erfahrene Mitarbeiter von Fischers Haustechnik kümmern sich um die dazu nötige umfassende Datenaufnahme, Analyse und Anpassung des Heizsystems. Sie stellen sicher, dass jeder Heizkörper oder jeder Heizkreis einer Flächenheizung mit genau derjenigen Menge an warmem Heizungswasser versorgt wird, die er zum Erreichen der gewünschten Raumtemperatur benötigt. Dazu werden Volumenstrom und Druckdifferenzen entsprechend reguliert, so dass das Heizsystem mit niedrigeren Systemtemperaturen betrieben und damit der Brennstoffverbrauch deutlich reduziert werden kann.

Darüber hinaus zeigt der hydraulische Abgleich bauliche Mängel, defekte Ventile oder Verschraubungen sowie weitere Möglichkeiten der Energieersparnis auf.

Gut zu wissen: Der Bund fördert die Durchführung des hydraulischen Abgleichs im Rahmen seines BAFA-Programms zur Heizungsoptimierung mit bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Ein hydraulischer Abgleich ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, wenn für die Heizungsoptimierung finanzielle Zuschüsse vom Staat im Rahmen des CO2-Minderungsprogramms in Anspruch genommen werden.

Bildquelle: Techem Energy Services

2019-01-04T15:48:15+01:00 10. Oktober 2019|