• Fischers Haustechnik in Bremerhaven: Heizkosten sparen und Klima schützen – Dafür gibt es Geld vom Staat

Heizkosten sparen und Klima schützen: Dafür gibt es Geld vom Staat

Wer Heizkosten sparen und so auch Umwelt und Klima entlasten will, kann sich vielfältiger Förderungsmöglichkeiten von staatlicher Seite sicher sein. Darauf weist Thorsten Fischer, Geschäftsführer von Fischers Haustechnik in Bremerhaven, hin.

Beispiel: Der Staat bezuschusst den Austausch von mindestens zwei Jahre alten Heizungspumpen durch Hocheffizienzpumpen mit bis zu 30 Prozent. Bei der Optimierung der Heizungsanlage durch den hydraulischen Abgleich und beim Austausch veralteter Regelungstechnik, also zum Beispiel der Thermostatventile, ist ebenfalls eine Kostenerstattung von bis zu 30 Prozent „drin“. Zu gleichen Bedingungen gefördert werden energiesparende Technologien, wie moderne Pufferspeicher oder Strangventile, sowie intelligente Regelungen und das optimale Einstellen des Heizkessels.

Fischers Haustechnik in Bremerhaven: Heizkosten sparen und Klima schützen – Dafür gibt es Geld vom Staat – Bild 1

Fördermittel lassen sich schnell beantragen

Wie lohnenswert Investitionen in die Technik sein können, zeigt eine Zahl des VdZForum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V., die Thorsten Fischer aus seiner langjährigen Praxis bestätigt: „Allein der Wechsel auf eine Hocheffizienzpumpe kann jährlich so viel Strom einsparen, wie für bis zu 500 Waschmaschinengänge benötigt wird. „

Der Förderantrag erfolgt in zwei Schritten: Zunächst registriert sich der Endkunde bereits vor Beginn der Maßnahmen auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dort erhält er eine Vorgangsnummer. Nach der Umsetzung der Maßnahmen kann auf dem BAFA-Portal ein Antragsformular ausgefüllt werden. Anschließend wird es mit den notwendigen Unterlagen an das BAFA geschickt; eine Kopie der Rechnung ist dafür ausreichend. Thorsten Fischer zufolge müssen in diesem Zusammenhang zwei Punkte unbedingt beachtet werden: Bei einem Pumpentausch muss die neue Pumpe beim BAFA als förderfähig gelistet sein. Und: Die gestellte Rechnung darf ausschließlich die förderfähigen Maßnahmen enthalten.

Ein weiteres Beispiel für Geld vom Staat für ökologisches Bewusstsein: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat einen neuen Förderstandard im Bereich „Energieeffizient Bauen“ eingeführt. Anstelle des Förderstandards für das „Effizienzhaus 70“ wurde das Modell „40 Plus“ aufgenommen. Es setzt zusätzliche Anlagentechnik wie zum Beispiel eine Lüftungsanlage zur Wärmerückgewinnung voraus. Unter anderem bringen Gebäude aus Kalksandstein optimale Voraussetzungen für eine Förderung mit. Denn ein fester Bestandteil der Kalksandstein-Wandkonstruktionen ist ein Wärmedämmstoff, mit dem jeder gewünschte Energieeffizienzstandard erreicht werden kann.

2018-02-26T12:38:57+00:00 26. April 2018|